Worldcafé

1. Worldcafé:  „ Gut und Böse oder Versöhnung ? “

27. August 2008 in Leuk-Stadt

Informations- und Austausch-Abend mit Gabrielle Nanchen aus Icogne, die seit 1993 regelmässig auf dem Jakobsweg nach Compostella unterwegs war.


Was verstehen wir unter Worldcafé?

Die Methode World Café basiert auf der zentralen Bedeutung des Gesprächs. Im Rahmen dieses Gespräches wird gelernt, es wird die Realität neu interpretiert und es kann eine Vernetzung stattfinden. Im informellen Setting eines World Cafés ist die Leitidee die entspannte Atmosphäre eines Strassencafés, in dem sich Menschen ungezwungen unterhalten. Die Teilnehmenden sitzen an kleinen Tischen, an denen jeweils 4-5 Menschen Platz nehmen können. Diese Atmosphäre und die kleinen Gruppen machen es möglich, dass die Teilnehmenden sich für einander zu interessieren beginnen und einander wirklich zuhören. Sie verteidigen keine Positionen, sondern lassen sich auf das Gegenüber ein.


Ein World Café dient dazu, ein Gespräch zu einem Thema zu führen. Es geht um eine vorgegebene Fragestellung. Das World Café macht die gemeinsame Antwort der Teilnehmenden auf diese Fragen sichtbar. Auch wenn es in der Regel nicht darum geht, Massnahmen zu erarbeiten, sieht doch jeder Beteiligte neue Handlungsmöglichkeiten. Der Dialog stellt das gemeinsame Ziel, das gemeinsame Denken in den Mittelpunkt.


Die Referentin Gabrielle Nanchen engagiert sich für den interkulturellen Dialog in verschiedenen Tätigkeiten u.a. als Präsidentin der Stiftung für nachhaltige Entwicklung Wallis, als Initiantin der Delegierten Nord-Süd, von Valais-Solidaire und des Austausches mit Bhutan beim Bau der Bhutanbrücke im Pfynwald ( VS).


Mit dem Unterwegs sein auf dem Pilgerweg wollte sie mehr erfahren über den heiligen Jakob und ist der Frage nachgegangen: „Was hat der heilige Jakob von Compostella mit der spanischen Reconquista, dem Kampf  der Christen gegen die Mauren zu tun?“ Darüber verfasste Gabrielle Nanchen ein Buch mit dem Titel: „ Compostelle, de la Reconquista à la Réconciliation. “ Editions Saint-Augustin, 2008, Saint-Maurice.

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